Ortschaften

Ortschaften Gemeinde Stechlin

Menz liegt in landschaftlich schönster Umgebung zwischen Roofensee und dem Waldgebiet der Menzer Heide mit dem bekannten Stechlinsee.  Das Naturschutzgebiet „Stechlin“ und das Landschaftsschutzgebiet „Fürstenberger Wald- und Seengebiet“ grenzen unmittelbar an die Ortslage.

Menz liegt im Naturpark „Stechlin-Ruppiner Seenland“ und beherbergt das Besucherzentrum des Naturparks, das NaturParkHaus Stechlin, und den Sitz der Naturwacht „Stechlin-Ruppiner Seenland“ .

Der Ort Menz wurde 1290 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Archäologische Spuren reichen jedoch weit in die Zeit der slawischen Besiedlung zurück. Auf dem Wallberg über dem Roofensee lagen eine Siedlung und eine Burg aus dieser Zeit. Im Westen des Hügels sind Reste einer mittelalterlichen Herrenburg, eines sogenannten Turmhügels, erkennbar.
Die Feldsteinkirche wurde 1585 vollendet. Der Kirchturm erhielt 1772 seine heutige Form.

Charakteristisch für Menz sind die historischen Hofanlagen, die teilweise aus dem 17. Jahrhundert stammen.  Auffällig im ganzen Dorf, besonders auf dem Dorfanger, ist der alte und schöne Baumbestand, der überwiegend aus Eichen und Linden besteht. Auf dem großen, lindenbestandenen Dorfanger, dem Friedensplatz, findet jährlich das „Waldfest Menz“ statt.

Als der Stechlinsee als Ausflugsziel immer beliebter wurde, fasste der Neuruppiner Kreistag 1913 den Beschluss, eine Bahnlinie von Gransee nach Neuglobsow einzurichten. Die Strecke wurde 1930 in Betrieb genommen, aber bereits 1969 wieder stillgelegt.  Auf dem erhöhten Bahndamm über den Polzowkanal und entlang der ehemaligen Bahngleise führt heute der Radweg nach Neuglobsow.

Menz mit seinem Ortsteil Neuroofen schloss sich im September 1998 mit den Nachbargemeinden Neuglobsow und Dollgow zur Gemeinde Stechlin zusammen.

Den Ortsbeirat finden Sie [hier].

Genaue Angaben zur Einwohneranzahl und Fläche finden Sie auf der Seite Statistiken.

Dagow und Neuglobsow liegen im Landschaftsschutzgebiet „Fürstenberger Wald- und Seengebiet“ etwa 12 Kilometer östlich von Rheinsberg im Nordosten des Ruppiner Landes.
Unmittelbar westlich grenzt der 24 Hektar große Dagowsee an die Ortslage, der Stechlinsee ist nur einen Kilometer entfernt. Dagow grenzt an das Naturschutzgebiet „Stechlin“ und gehört zum Naturpark „Stechlin-Ruppiner Seenland“.

Die Entstehung von Dagow geht auf die Zeit der slawischen Besiedlung des Gebietes zurück. 1816 wurde Dagow durch den Glashüttenbesitzer von Neuglobsow erworben. Seitdem sind beide Orte eng verbunden.

Der Ortsteil Dagow ist zusammen mit Neuglobsow staatlich anerkannter Erholungsort. Beide Orte sind seit 1998 Teil der Gemeinde Stechlin.

Genaue Angaben zur Einwohneranzahl und Fläche finden Sie auf der Seite Statistiken.

Die erste urkundliche Erwähnung Dollgows stammt aus dem Jahr 1422 als „Dolghe“ einer Plünderung zum Opfer fiel.

Mittelpunkt des Ortes ist die 1767 erbaute Kirche, die neben einer Glocke des berühmten Glockengießers Gerhard de Woub aus dem Jahr 1490 auch einen sehenswerten barocken Kanzelaltar besitzt. Im Ort befinden sich einige Fachwerkhäuser, die in den letzten Jahren restauriert wurden.

Am 13. Juni 2009 wurde an zentraler Stelle im Dorf der Gedenkort für das Literaten-Ehepaar Erwin und Eva Strittmatter eingeweiht. Die beiden Schriftsteller waren im Juni 1954 nach Schulzenhof bei Dollgow gezogen. Am 31. Januar 1994 starb Erwin Strittmatter und wurde auf dem Friedhof in Schulzenhof beigesetzt. Eva Strittmatter verstarb am 03. Januar 2011 in Berlin.

Weitere Informationen können Sie hier über den [Erwin-Strittmatter-Verein e.V.] erfahren.

Die ehemalige Gemeinde Dollgow mit ihren Ortsteilen Schulzenhof und Güldenhof schloss sich im September 1998 mit Menz und Neuglobsow zur Gemeinde Stechlin zusammen.

Höhepunkt des Dorflebens ist das jährliche Erntedankfest des Heimatvereins Dollgow.

Den Ortsbeirat finden Sie [hier].

Genaue Angaben zur Einwohneranzahl und Fläche finden Sie auf der Seite Statistiken.

Güldenhof liegt zwischen Zernikow und Dollgow, etwa 15 Kilometer nordwestlich von Gransee.
Der Ort liegt im Naturpark „Stechlin-Ruppiner Land“ und wird durch das Landschaftsschutzgebiet „Fürstenberger Wald- und Seengebiet“ umschlossen.

Der Hauptmann Falkenberg ließ sich nach dem Siebenjährigen Krieg ein Wohnhaus bauen. Dieses Gebäude brannte am 13.05.1864 mit allen Nebengebäuden nieder. Der Gutsbesitzer Ramin aus Neulüdersdorf ließ Wohn- und Wirtschaftsgebäude für einen Schäfer und vier Landarbeiterfamilien errichten und gab dem gesamten Anwesen den Namen Güldenhof.

Güldenhof war ein Ortsteil der Gemeinde Dollgow und gehört seit dem Gemeindezusammenschluss 1998 zur Gemeinde Stechlin.

Genaue Angaben zur Einwohneranzahl und Fläche finden Sie auf der Seite Statistiken.

Neuglobsow liegt unmittelbar am Stechlinsee.

„Der Stechlin“ ist sowohl Naturliebhabern mit 425 Hektar Größe und einer Tiefe von 68 Metern und bis 12 Metern Sichttiefe als größter Klarwassersees Norddeutschlands als auch Kulturinteressierten als Alterswerk Fontanes ein Begriff. So wie ihn Fontane beschrieben hat, so ist er bis heute erhalten und Mittelpunkt einer der eindrucksvollsten Naturlandschaften Brandenburgs.
Der Stechlinsee und seine Umgebung wurden bereits 1938 unter Naturschutz gestellt. Noch heute ist der Stechlin einer der best erforschten Seen Deutschlands. Auf dem Gelände der alten Fischerhütte Neuglobsow befindet sich das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB-Berlin).
Neuglobsow wird vom Landschaftsschutzgebiet „Fürstenberger Wald- und Seengebiet“ umschlossen und gehört zum Naturpark „Stechlin-Ruppiner Seenland“.
Der Ort geht auf eine Glashütte zurück, die 1780 ihren Betrieb aufnahm. Der Ortskern erhält noch heute durch die Glashüttenarbeiterhäuser mit ihrem Fachwerk und den Inschriftenbändern ein romantisches Gepräge.

Das Glasmacherhaus Neuglobsow erzählt die Geschichte der Glasmacherkunst am Stechlin.

Nach der Einstellung des Glashüttenbetriebes entwickelte sich Neuglobsow seit etwa 1900 zu einem beliebten Ausflugs- und Urlaubsziel. Um gerade den Berlinern eine möglichst schnelle und angenehme Anreise zu ermöglichen, fasste der Neuruppiner Kreistag 1913 den Beschluss, eine Bahnlinie von Gransee nach Neuglobsow einzurichten.
Die Kleinbahn wurde aber erst 1930 in Betrieb genommen und bereits 1969 wieder stillgelegt. Die Bahnhof von Neuglobsow steht heute noch: an der Kreuzung der Straße von Menz nach Fürstenberg. Auf dem ehemaligen Bahndamm verkläuft heute der Radweg nach Menz.
Neuglobsow ist gemeinsam mit dem Ortsteil Dagow staatlich anerkannter Erholungsort. Das Stechlinsee-Center  beherbergt die Touristeninformation und lädt zu Veranstaltungen aller Art.

Neuglobsow ist seit 1998 ein Ortsteil der Gemeinde Stechlin.

Den Ortsbeirat finden Sie [hier].

Genaue Angaben zur Einwohneranzahl und Fläche finden Sie auf der Seite Statistiken.

Homepage: www.stechlin.de

Neuroofen liegt im Waldgebiet zwischen Menz und Altglobsow und wird durch das Landschaftsschutzgebiet „Fürstenberger Wald- und Seengebiet“ umschlossen.

Ab 1851 begann der Neuglobsower Glashüttenbesitzer, Flächen in der Feldmark Roofen aufzukaufen.
Inmitten dieser Flächen entstand das Gut Neu Roofen. Das 560 Hektar große Gut wurde 1896/99 an die preußische Forstverwaltung verkauft, die die Oberförsterei und verschiedene Betriebsstätten dorthin verlegte. Die Ackerflächen wurden aufgeforstet.

Neuroofen gehört seit 1998 zur Gemeinde Stechlin.

Genaue Angaben zur Einwohneranzahl und Fläche finden Sie auf der Seite Statistiken.

Schulzenhof ist eine kleine Wohnsiedlung westlich von Dollgow. Der Ort liegt im Naturpark „Stechlin-Ruppiner Seenland“ und wird vom Naturschutzgebiet „Stechlin“ umschlossen.

Gegründet wurde Schulzenhof 1753 von einem Herrn Schulz als Erbzinsgut. In Schulzenhof befand sich eine Holzschneidemühle, die zum Gut Zernikow gehörte.

Bekanntheit erlangte Schulzenhof als Lebens- und Schaffensmittelpunkt des Schriftstellerpaares Eva und Erwin Strittmatter. Zahlreiche Werke in Prosa und Lyrik widerspiegeln ihr Leben in Schulzenhof und ihre Liebe zu märkischen Landschaft. Erwin und Eva Strittmatter sind auf dem kleinen Schulzenhofer Friedhof begraben.

Seit 1928 ist Schulzenhof ein Ortsteil von Dollgow und gehört seit 1998 zur Gemeinde Stechlin.

Am 13. Juni 2009 wurde an zentraler Stelle in Dollgow der Gedenkort für das Literaten-Ehepaar Erwin und Eva Strittmatter eingeweiht. 

Genaue Angaben zur Einwohneranzahl und Fläche finden Sie auf der Seite Statistiken.