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Dorfkirche Meseberg

Vorschaubild

Größtenteils überputzter Feldsteinbau mit neubarockem Turm im Westen. Breiter Anbau an der Nordseite und eine barocke Vorhalle an der Südseite. Spuren eines Spitzbogenfensters in der Mitte des Ostgiebels und das Feldsteinfundament des Schiffes lassen erkennen, daß der ursprüngliche Bau eine gotsche Saalkirche war.

 

Umbauten 1772 - Anbau an der Nordseite, im Erdgeschoß die Gruft der familie von Wartensleben enthält, Leichen mumienhaft vertrocknet, ein Phänomen welches in mehreren märkischen Kirchen festgestellt wurde. die barocke Vorhalle stammt aus der gleichen Zeit. 1892 trat der jetzige in barocken Formen gehaltene Turm an die Stelle des früheren auf zwei Stützen in der Kirche ruhenden Barocke Kanzel aus dem Jahre 1772.

 

Vor dem Altar drei Grabsteine:

  • Jost von der Gröben, gest.1576
  • Otto von der Gröben, gest.1685
  • Charlotte von der Gröben, gest.1683

 

An der Ostwand der Kirche:

  • Sansteinepitaph des Wilhelm von der Gröben, gest. 1721.
  • Geschnitztes Holzepitaph des Otto von der Gröben, eine Arbeit um 1700 mit Spuren von Farbe.

 

Ölgemälde:

Ein Familienbild aus dem Jahre 1588, nach Fontane vermutlich von einem Schüler des Lucas Cranach herührend, es erinnert jedenfalls vieles an diesen Meister. Das Bild ist 5,5 m lang und 3 m hoch und stellt Ludwig von der Gröben und seine Gemahlin, eine geborene Anna von Oppen, samt ihrer siebzehn Kinder dar.

 

Der Abendmahlkelch und die Oblatenbüchse sind aus dem Jahre 1721, der Kristallkronleuchter aus dem 18. Jh. Auf der Kanzel eine Sanduhr.

 

Text: wurde von RTS, Rheinsberg zur Verfügung gestellt