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Rauschendorf

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Rauschendorf (156 Einwohner, Stand 31.12.2013) liegt nordwestlich von Gransee und grenzt an den Naturpark "Stechlin-Ruppiner Land". Am Ortsrand von Rauschendorf prägt das Mühlenfließ die Landschaft.

 

Rauschendorf wurde als "Ruschendorff" 1524 erstmalig urkundlich erwähnt. Um 1540 ist in Rauschendorf ein Lehnschulzenhof belegt. Durch die Wirren des Dreißigjähringen Krieges wurde das Dorf weitgehend zerstört, erst um 1700 war es zusammen mit den Mühlen wiederaufgebaut.

 

 

1723 heiratete Graf Herrmann von Wartensleben, Domherr von Brandenburg, Dorothea von der Groeben und kam dadurch in den Besitz der Rittergüter Schönermark, Baumgarten, Meseberg und Rauschendorf. Um 1737 begann Graf Wartensleben mit dem Bau des Schlosses in Meseberg, in dessen Schatten das Schloss in Rauschendorf fortan stehen sollte. Das Schloß in Rauschendorf mit dem dazugehörenden Gut verkauften die Töchter des Hermann von Wartensleben 1774 an den Prinzen Heinrich in Rheinsberg, der es mit zusammen mit Meseberg seinem Günstling Major von Kaphengst zum Geschenk machte. 

 

Zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte Rauschendorf eine Wassergetreidemühle, eine Getreidemühle und eine Brennerei.

 

Der heute noch existierende Bau wurde nach einem Großbrand 1922 auf den Grundmauern des alten Schlosses in Anlehnung an den landestypischen Stil barocker Herrenhausbauten errichtet.

 

Nach den schweren Bombenangriffen auf Berlin wurde die Schweizer Botschaft im Rauschendorfer Schloss einquartiert. Während der DDR war das Haus Gemeindezentrum, seit kurzem wird es wieder privat genutzt.

 

 

Seit 1928 ist Rauschendorf ein Ortsteil der Gemeinde Sonnenberg.