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Zernikow

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Zernikow (150 Einwohner, Stand 31.12.2013) liegt im Naturpark "Stechlin-Ruppiner Land" und wird durch das Landschaftsschutzgebiet "Fürstenberger Wald- und Seengebiet" umschlossen.

 

Die erste urkundliche Erwähnung Zernikows stammt aus dem Jahr 1365. Friedrich II. schenkte seinem Kammerherrn Fredersdorff 1740 das Gut Zernikow. Das Gutshaus wurde 1746 erbaut.

 

Mit der Anlage von Maulbeeralleen wurde durch Fredersdorf die Grundlage für eine Seidenraupenzucht gelegt. Einzigartig ist die aus dieser Zeit bis heute erhaltene Maulbeerallee in Richtung Burow mit  über 200 Maulbeerbäumen. Auf dem Gut Zernikow gibt es eine interessante Ausstellung „Vom Maulbeerbaum zur Seide - Seidenbau in Brandenburg" mit lebenden Seidenspinnern zu bestaunen und alljährlich am letzten Sonnabend im Juli wird das "Maulbeerfest" gefeiert.

 

 

Fredersdorff starb 1758 und seine Witwe vermählte sich mit dem Quedlinburgischen Geheimen Stiftsrat Freiherr von Labes, der den weiteren Ausbau des Gutes vorantrieb. Nach dem Tod ihres zweiten Ehemannes ließ die Witwe eine Grabstätte bauen, die als Fredersdorff'sches Erbbegräbnis zu besichtigen ist.

 

 

In den letzten Jahren wurde damit begonnen, Gebäude und Teile des Parks nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten unter Leitung der AQUA Zehdenick GmbH, Strukturentwicklungsgesellschaft für Arbeit und Qualifizierung mbH, zu rekonstruieren.

 

 

Zernikow, zusammen mit den Ortsteilen Altglobsow, Burow und Buchholz, war bis 1998 eine eigenständige Gemeinde. Seitdem gehört Zernikow zur Gemeinde Großwoltersdorf.

 

 

Den Ortsbeirat finden Sie [hier].