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Aktuelles

Glückwunsch an den 40 000 Fahrgast im Bürgerbus
 

Am Montag, dem 6. Februar wurde der 40 000 Fahrgast im Bürgerbus erwartet.

Das war Frau Brigitte Mahslof aus Schönermark. Die 64-jährige war unterwegs zum Einkaufen in Gransee.

 

Glückwunsch an den 40 000 Fahrgast im Bürgerbus

 

Ganz herzlich gratulierten ihr mit einem Präsent der stellv. Amtsdirektor, Wolfgang Schwericke, der Vorsitzende des Bürgerbusvereins, Gerald Matschinsky sowie sein Stellvertreter, Rüdiger Ungewiß. Frau Mahlslof freute sich riesig und bedankt sich bei den ehrenamtlichen Fahren für die Pünktlichkeit, die Höflichkeit sowie die Hilfsbereitschaft.  

 

Jubiläum auf Linie 835

 

GRANSEE| Das Warten an der Halte­stelle hat sich gelohnt: Als Christel Barthels gestern Vormittag am Granseer Kirchplatz ihre Taschen greift und zielstrebig auf den Bür­gerbus zusteuert, wird sie von Rü­diger Ungewiß gestoppt. Der Vor­sitzende des Bürgerbusvereins überrascht die Rönnebeckerin mit einem Präsent und Glückwün­schen. Christel Barthels ist der 30 000. Fahrgast und damit Teil ei­nes besonderen Jubiläums „Wir freuen uns, das erreicht zu ha­ben“, sagt Rüdiger Ungewiß.

 

Jubiläum Bürgerbus

 

Christel Barthels ist voll des Lo­bes über das Dörfershuttle:„Der Service ist toll, die Fahrer sind nett. Ich kann nur Gutes sagen", betont die Seniorin. Sie selbst hat kein Auto und wenn sie nicht ge­rade mit einer Fahrgemeinschaft aus dem Dorf in die Stadt kommt, um Besorgungen zu erledigen, setzt sie auf den Bürgerbus. „ Der kommt immer zuverlässig." Und das inzwischen seit neun Jahren.

Vier Touren sichern die ehren­amtlichen Fahrer wochentags ab, steuern zehn Orte im Amtsbereich und 24 Haltestellen an. Da kom­men jedes Jahr rund 50 000 Kilometer und 1000 Stunden hinterm Lenkrad zusammen. Eine Abend Tour hat der Verein nach etlichen Leerfahrten abgegeben - dort ist jetzt der Rufbus im Einsatz. „Dafür fahren wir morgens auf Wunsch der Fahrgäste eine Frühtour und

die aufgrund des Andrangs mitun­ter zweimal", sagt Ungewiß. Die Auslastung des zwei Jahre alten Mehrsitzers liegt bei knapp 50 Pro­zent. Die Fahrgastzahlen sind zu­letzt leicht rückläufig gewesen. „Der Einwohnerrückgang macht

sich bemerkbar" , so Ungewiß. Auch finanziell ist die Situation des Vereins weiter angespannt. In­zwischen gibt es zwar die Zusage der Oberhaveler Verkehrsgesell­schaft (OVG), dass alle mit dem Be­trieb auf der Linie 835 verbundenen Kosten erstattet werden. Aller­dings ist weiter unklar, wer den Personenbeförderungsschein, den jeder Vereinsfahrer benötigt, zahlt. 200 Euro kostet die Fahrer­laubnis. „Wir können von Ehren­amtlichen nicht erwarten, dass sie diese Ausgabe selber tragen. Auf der anderen Seite brauchen wir dringend neue Fahrer. So richtig werben lässt sich damit nicht“, er­klärt Ungewiß. Zwölf Mitglieder si­chern derzeit den Fahrbetrieb ab - „ 20 bräuchten wir“, so der Vereins­chef.

Demnächst soll es Gespräche mit Gransees Amtsdirektor Frank Stege und Vertretern der Regio Nord über eine mögliche finan­zielle Unterstützung für den Ver­ein geben. Da den Bürgerbusverei­nen keine Gemeinnützigkeit zuer­kannt worden ist, fehlen vor allem die Spendeneinnahmen. „Wir ar­beiten an der Untergrenze", sagt Ungewiß. Für die Vereinsarbeit bliebe nichts übrig. „Wenigstens mal ein Essen für die Fahrer, das sollte aber drin sein", argumen­tiert der Vorsitzende. Christel Bar­thels hat inzwischen im Bus Platz genommen. Bevor es losgeht, ruft sie durch die offene Tür: „Hoffent­lich fahren Sie noch ganz lange.“

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung - 03.09.2013

 

 

Der neue Bus

 

Nach sechseinhalb Jahren und 300 000 Kilometern auf dem Tacho trat der VW T 5 am 9. November 2011 seine letzte Fahrt als Bürgerbus an. Seit der Jungfernfahrt am 4. April 2005 sind mehr als 23 000 Fahrgäste transportiert worden.

 

Der neue Bus, ein Mercedes Sprinter, wurde aus dem Kooperationsfonds des Mittelzentrums Gransee-Zehdenick finanziert und am 09. November 2011 durch Gransees Amtsdirektor Frank Stege und Zehdenicks Bürgermeister Arno Dahlenburg an den Verein übergeben.   

 

 

 

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