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700 Jahre Altlüdersdorf

Gransee und Gemeinden, den 04.07.2018
Das Ortsjubiläum soll am 13. und 14. Juli mit vielen Gästen groß gefeiert werden

 

Wer dieser Tage einen Abstecher nach Altlüdersdorf macht, dem wird es kaum entgangen sein: Bei vielen Einwohnern ist das Festwochenende anlässlich der 700-Jahr-Feier des Ortes bereits in aller Munde. Der Ortsbeirat und das gesamte Organisationsteam stecken seit einigen Wochen in der ganz „heißen Phase“ der Vorbereitungen auf diesen einmaligen Höhepunkt, denn letztendlich soll am 13. und 14. Juli 2018 ja auch alles klappen. Die erste urkundliche Erwähnung von Altlüdersdorf gab es am 25. April 1318. Bei den diesbezüglichen Recherchen erhielt der Ortsbeirat laut Ortsvorsteherin Heike Holtfeuer vor allem große Unterstützung von Pfarrer Günter Schobert aus Mildenberg.

 

Wenn es um die Festvorbereitungen geht, dann schauen Heike Holtfeuer, ihr Stellvertreter Reinhardt Harndt und Ortsbeiratsmitglied Uwe Schulz schon seit Wochen in ihrer Freizeit längst nicht mehr auf die Uhr. Mit demselben ehrenamtlichen Engagement bringen sich etliche Altlüdersdorfer Einwohner und auch Bürger von außerhalb mit eigenen Ideen aktiv ein. Wie wir vom Ortsbeirat erfahren konnten, fand am 28. Februar 2018 auf dessen Initiative die erste Beratung zur Vorbereitung des Ortsjubiläums statt. „Die Resonanz unter den Einwohnern und die Bereitschaft zur Mitarbeit in einer der Arbeitsgruppen war von Anfang an groß, Gransees stellvertretender Amtsdirektor Wolfgang Schwericke sicherte uns in der Runde ebenfalls jegliche Unterstützung zu“, so Heike Holtfeuer. Natürlich wollen die Altlüdersdorfer bei solch einem großen Jubiläum auf keinen Fall auf einen Festumzug verzichten, darauf sei man sich laut Ortsvorsteherin in großer Runde von Beginn an einig gewesen. Alsbald hatten die Arbeitsgruppen Chronik, Festumzug und die Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde ihre Aufgaben abgesteckt und sich intensiv an die Arbeit gemacht. Alles wird vom Ortsbeirat in regelmäßigen gemeinsamen Beratungen koordiniert.

 

Dabei herausgekommen ist für den kleinen im Amt Gransee und Gemeinden gelegenen Ort ein buntes Festprogramm, auf das Einwohner und Gäste gleichermaßen gespannt sein dürfen. Unter Federführung von Jürgen Schneider, Klaus-Dieter Lieske und Carsten Dräger wurde eine Ausstellung zur Historie von Altlüdersdorf vorbereitet und eine Ortschronik (Broschüre) erarbeitet. Die Ausstellungstafeln können am Samstag, 14. Juli im Sport- und Gemeindezentrum besichtigt werden, dort erfolgt auch der Verkauf der Chronik. Bereits im Vorfeld des Festwochenendes möchte der Ortsbeirat allen herzlich danken, die sich in die Vorbereitung und Durchführung aktiv mit einbringen. Ebenfalls bedanken möchte man sich bei den Mitarbeitern des Granseer Amtswirtschaftshofes für die zu erwartende Unterstützung und da ja bekanntlich sprichwörtlich „Ohne Moos nichts los ist“, gilt allen Sponsoren ein großes Dankeschön, besonders bei der Stadt Gransee.

 

Folgende Höhepunkte sind geplant: Eröffnet werden die Jubiläums-Feierlichkeiten mit einer Festsitzung, die am 13. Juli, um 19 Uhr in der Kirche beginnt. Daran werden laut Ortsvorsteherin Heike Holtfeuer neben geladenen Gästen (Gransees Amtsdirektor, der ehrenamtliche Bürgermeister, Stadtverordnete usw.) selbstverständlich auch Altlüdersdorfer Bürger teilnehmen. Vorgesehen sind einige kurze Grußworte und es wird einen kleinen Einblick in die 700-jährige Geschichte des Ortes geben. Die musikalische Gestaltung übernimmt in der Kirche der Gospelchor aus Gransee. Daran im Anschluss sind alle zu einem gemütlichen Grillabend auf das Gelände vom Sport- und Gemeindezentrum eingeladen.

 

Mit derzeit etwa 25 eingeplanten Schaubildern, zugesagt haben Teilnehmer aus Altlüdersdorf und den umliegenden Orten, könne sich der Festumzug laut Reinhard Harndt durchaus sehen lassen. Treffpunkt hierfür ist am Sonnabend, 14. Juli, um 13.30 Uhr auf dem Gelände an der Agrar- und Tierzucht GmbH. Eine halbe Stunde vorher gibt es vor der Kirche eine Andacht. Unter dem Motto „Man ist so alt, wie man sich fühlt“ soll sich der Umzug, mit musikalischer Begleitung bis hin zum Festgelände am Sport- und Gemeindezentrum bewegen. In Höhe der Kirche wird SVA-Stadionsprecher Lars Kant das bunte Treiben moderieren. Einen groben Überblick über die vielfältigen Angebote, die Jung und Alt auf dem Festplatz erwarten, hatte Uwe Schulz parat. An Marktständen wird historisches Handwerk (wie zum Beispiel Filzen und Spinnen) zu erleben sein. Angeboten werden Frischeerzeugnisse aus der Region, zudem wird es einen Trödelbasar geben. Kids können Ponyreiten und sich am Streichelzoo erfreuen. In 38 Metern Höhe kann von der Drehleiter der Feuerwehr Gransee aus ein Rundblick über die Region genommen werden und auch die Freunde historischer Fahrzeuge kommen bei einer Ausstellung sicher auf ihre Kosten. Bestens gesorgt sei laut Veranstalter für das leibliche Wohl der Besucher: So würden beispielsweise selbstgebackener Kuchen und Kaffee sowie Speisen vom Grill angeboten. Nach den Klängen einer Live-Band kann auf dem Festgelände ab 20 Uhr, wie über den gesamten Nachmittag hinweg ebenfalls bei freiem Eintritt, ordentlich das Tanzbein geschwungen werden. Mit dem Höhenfeuerwerk gibt es bei Anbruch der Dunkelheit für alle Besucher noch ein weiteres Highlight.