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Wenn der Polizist den Schulweg kreuzt

Gransee und Gemeinden, den 05.09.2017

Erster Schultag: Der Granseer Revierpolizist Thomas Schröder zeigt an der Bundesstraße 96 und in der Schule Präsenz. Die vielbefahrene Straße mitten im Ort muss von einem Großteil der Schüler passiert werden.

 

Gransee. „Es war entspannt: Niemand hat sich einen Verstoß geleistet, die Kinder sind gut über die Straße in die Schule gekommen“, sagt Thomas Schröder, der Granseer Revierpolizist. Eine Stunde lang sah er sich am ersten Tag des neuen Schuljahres die Situation an der Fußgängerampel an der Verlängerten Vogelsangstraße am Montagmorgen an. Die Granseer Abc-Schützen wurden weitestgehend von ihren Eltern oder Großeltern in die Schule gebracht. Aber den Älteren – sowohl Grund- als auch Oberschüler – schadet es nichts, wenn der Ordnungshüter Präsenz zeigt und daran erinnert, wie man sich richtig verhält. „Zwei Gruppen von coolen Schülern wollten schräg über die Straße gehen. Aber sie sind belehrbar“, sagt Thomas Schröder, der mit Argumenten auf die Mädchen und Jungen einwirkt und nicht die große Keule herausholt. Auch nicht, als ihm eine Erstklässlerin erzählt, dass „meine Mutti heute bei Rot über die Ampel gefahren ist“. Er ließ der Mutti schöne Grüße ausrichten und übermitteln, dass das nicht richtig sei.

 

Blick auf die Kinder und den rollenden Verkehr

 

Die „Schulwegsicherung“, wie die Aufgabe von Thomas Schröder am Montag hieß, hält er für sinnvoll, da der Verkehr auf der B 96 nach dem Ende der Ferien wieder schlagartig zugenommen hat. Da sollten einerseits die Schüler achtsam sein, die Autofahrer aber auch. Deshalb hat Thomas Schröder auch den rollenden Verkehr im Blick.

 

Der „Repo“ ist regelmäßig in den Kitas und Schulen. Deshalb wird er von vielen mit Namen angesprochen. Sein Erscheinen am ersten Schultag ist nicht nur eine Stippvisite gewesen. „Ich werde die ganze Woche vor Ort sein.“ So wird er in Augenschein nehmen, wie die Eltern – wenn sie ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen – mit der neuen Verkehrssituation klarkommen, da durch die Umgestaltung des Spielplatzes die Stichstraße nicht mehr befahrbar und noch weniger Platz sei. „Es hat manchmal den Anschein, dass manche Eltern ihre Kinder mit dem Auto gern direkt ins Schulgebäude fahren würden.“

 

Von Stefan Blumberg

 

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung - 04.09.2017