normale Schrift einschalten   große Schrift einschalten   sehr große Schrift einschalten

infoplan
Baukulturpreis 2017
Homepage Freiwillige Feuerwehr
Maerker Amt Gransee und Gemeinden
Historische Stadtkerne Brandenburg
Historische Dorfkerne Brandenburg
Brandenburg vernetzt
Wetter
Teilen auf Facebook   Teilen auf Twitter   Link verschicken   Drucken
 

Stadtsanierung (05.10.2009)

"Blühende Landschaften"

 

Verkehrsfreigabe in der Baustraße / Fast alle Straßen der Granseer Altstadt sind nunmehr saniert

 

Nach viermonatiger Bauzeit ist gestern der westliche Teil der Granseer Baustraße für den Verkehr freigegeben worden. Das 185 Meter lange Teilstück zwischen Klosterstraße und Schinkelplatz ist grundhaft ausgebaut worden. Der Trink- und Abwasserverband Lindow-Gransee hat

 

im Zuge dessen die Schmutz- und Trinkwasserleitungen saniert. Bürgermeister Wilfried Hanke und Amtsdirektor Frank Stege bedankten sich gestern bei den am Bau beteiligten Firmen (Eurovia VBU und Ingenieurbüro Weiland) für die saubere Arbeit und bei Bauamtsmitarbeiter Rainer Rädke für seine fachliche Begleitung. Eurovia-Bauleiter Rainer Hollin fand nicht nur für die Auftraggeber freundliche Worte, sondern auch für die gut informierten und geduldigen Anwohner. „Wir haben selten so ein reibungsloses Arbeiten erlebt."

 

Die Lindower Baufirma hat neben der Baustraße auch den Auftrag für die Sanierung des südlichen Abschnitts Kreuzstraße erhalten. Die Arbeiten sind hier ebenfalls abgeschlossen. Die Kosten für beide Baumaßnahmen beziffert die Verwaltung mit 650 000 Euro, gefördert mit Mitteln aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz".

 

Analog zu vorhergehenden Bauabschnitten in der Alstadt wurden in Kreuz- und Baustraße dieselben Materialien verwendet: Altstadtpflaster in Beton für die Fahrbahn, Klinker für die Entwässerungsrinnen, Kleinpflaster für die Grundstückszufahrten und Mosaikpflaster für die Gehwege. Bis auf den fünften Abschnitt der Baustraße und die Mauerstraße sind damit sämtliche Straßen im Stadtkern saniert. Ein großes Stück Arbeit liegt hinter den Granseern, weshalb Amtsdirektor Stege gestern gar von „blühenden Landschaften" sprach. Wie sehr sich das Stadtbild mit dieser Sanierungsphase tatsächlich verändert hat, können die Granseer am 17. Oktober im Rahmen der Schaustelle Stadtkern verfolgen. Mit Unterstützung der Regio-Nord wurde eine Ausstellung erarbeitet, in der Straßenzüge der Stadt aus der Zeit kurz nach der Wende und Ansichten der Gegenwart zu sehen sind.

 

Quelle: Märkische Allgemeine, Neues Granseer Tageblatt, 02.10.2009


Mehr über: Gransee

[alle Schnappschüsse anzeigen]