Gransee barrierefrei
Touristische Informationen
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Wir möchten Sie einladen, Gransee zu erkunden, auch wenn Sie nicht zu Fuß, sondern auf Rädern unterwegs sind.
Für Ihre Planung und Ihre Wege in der Stadt gibt es den speziellen "Stadtplan für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer", den Sie in der Tourist-Information, der Luisen-Buchhandlung und im Rathaus erhalten.
Die Tourist-Information im denkmal-geschützten Heimatmuseum mit der Hospitalkapelle, direkt am Ruppiner Tor, ist leider nicht rollstuhlgerecht. Sie erhalten jedoch eine freundliche telefonische oder persönliche Beratung. Hier werden auch barrierefreie Stadtführungen für Sie vermittelt.
Tel.: 03306/21606
Stadtplan und Auskünfte erhalten Sie auch im Rathaus (mit Behindertentoilette), Baustraße 56
(Zugang vom Kirchplatz über die Hofeinfahrt)
Tel.: 03306/7510
oder hier als [Barrierefreier Stadtplan] (PDF ca. 3 MB).
Sehenswürdigkeiten
"Gransee war eine feste Stadt, vielleicht die festeste der Grafschaft Ruppin" befand schon Theodor Fontane. Der Eindruck drängt sich noch heute auf, denn der größte Teil der Stadtmauer mit Toren, Turm und Weichhäusern ist in seltener Vollständigkeit bis heute erhalten. Liebevoll sanierte Häuser und neu gepflasterte Straßen und Plätze laden zum Erkunden ein. Die hier aufgeführten Sehenswürdigkeiten sind barrierefrei zu besichtigen.
Die Kirche ist das architektonisch bedeutendste Bauwerk Gransees mit wertvoller Innenausstattung. Von April bis Oktober werden hier die Granseer Sommermusiken veranstaltet.
Ehemaliges Franziskanerkloster
Am Nordrand der Stadt sind bis heute die Reste eines Klosters aus dem 13. Jh. erhalten. Im Kloster erzählt die Ausstellung "Veränderungen und Kontinuitäten - 15 Jahre Stadtsanierung in Gransee" aus der Stadtgeschichte.
Seitlich neben dem markanten Ruppiner Tor befindet sich noch eine einfache Durchfahrt, das sogenannte Waldemartor. Im 14. Jh. fiel Gransee auf die Schwindeleien eines "falschen Waldemar" herein. Zur Strafe musste die Stadt das Tor, durch das dieser gezogen war, zumauern und neben dem alten ein neues Tor bauen. Es wurde im Volksmund Waldemartor genannt. Erst 1818 gestattete der König von Preußen die Öffnung des alten Stadttores.
Das Tor kann nur von außen besichtigt werden. Die Innenräume sind leider nicht barrierefrei zugänglich.
Einer der berühmtesten Züge durch die Granseer Tore war auch einer der traurigsten. 1810 starb die erst 34 Jahre alte Preußische Königin Luise auf Schloss Hohenzieritz in Mecklenburg. Der Trauerzug zurück nach Berlin übernachtete in Gransee. Zum Gedenken errichteten die Bürger ein Denkmal nach Entwürfen Schinkels.
Wallpromenade und Stadtmauerrundweg
Die gesamte Stadt kann man entlang der Stadtmauer auf den sog. Promenaden und dem Mauerweg umrunden.
Ausflugstipps
Am Großen Stechlinsee kann man eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands und die literarischen Landschaften Theodor Fontanes entdecken. Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer bieten kurze, einfache Touren oder auch sportlich-aktive Routen für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte an.
Die Badestelle Neuglobsow verfügt über eine naturnahe Einstiegsmöglichkeit für Rollstuhlfahrer.
Im Glasmacherhaus Neuglobsow sind „Geschichten vom Glas" zu erleben, auch mit Hörstation für Sehbehinderte.
Auch im NaturParkHaus Stechlin in Menz sind Ausstellung und Sinnesgarten barrierefrei. Für Blinde/Sehbehinderte oder Lernbehinderte werden spezielle Führungen organisiert.
Neben dem Seenreichtum ist auch eine Vielzahl von Mooren charakteristisch für die eiszeitliche Landschaft dieser Region. Ein Lehrpfad führt Sie "von Moor zu Moor". Die Station am Großen Barschsee ist vom NaturParkHaus auch mit dem Rollstuhl erreichbar.
Kultur und Geschichte der Region lassen sich bei jedem Wetter erleben.
Das Schloss Meseberg, Gästehaus der Bundesregierung, ist am jährlichen "Tag der offenen Tür" auch barrierefrei zugänglich. Panoramablicke auf Schloss, Park und Huwenowsee sind jedoch an allen Tagen ein Genuss.
Weitere empfehlenswerte Ausflugsorte sind das Rittergut-Zernikow und der Ziegeleipark Mildenberg.
Nutzen Sie auch die vielen weiteren Angebote im Ruppiner Land:
Praktische Tipps
Behindertentoiletten in der Stadt Gransee finden Sie im Rathaus, in den Gebäuden der AOK, der Bußgeldstelle, der Dreifeldersporthalle und im Krankenhaus. Die Gaststätte "Bamboo" verfügt ebenfalls über eine Behindertentoilette.
Die genaue Lage und weitere praktische Tipps z. B. zu Parkplätzen und Einkaufsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem "Stadtplan für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer".
Behindertenbeauftragte des Amtes Gransee und Gemeinden:
Frau Renate Bischof
Kontaktadresse:
Baustr. 56
16775 Gransee
Tel.: 03306-751120
Behindertensport in Gransee über:
Behindertenfahrdienst im DRK - Kreisverband Gransee e.V.
Hier finden Sie die Fahrdienste.
















